Autor: admin

  • Begegnungen mit Fellini & Co. Die Bildhauerin Karin Mai

    Begegnungen mit Fellini & Co. Die Bildhauerin Karin Mai

    karin mai

    Von 28. März bis 8. August zeigt das Neue Stadtmuseum Landsberg mehr als 120
    Skulpturen und Papierarbeiten aus dem künstlerischen Nachlass der Bildhauerin Karin Mai (1940-2006).

    Im
    Mittelpunkt der Ausstellung Begegnungen mit Fellini & Co. Die
    Bildhauerin Karin Mai stehen Porträtköpfe, welche die Künstlerin von
    1960 bis 2002 von Schauspielern, Künstlern, Dichtern und vielen anderen
    von Angesicht zu Angesicht modellierte.

    Karin Mai
    hatte die Fähigkeit, in ihren Arbeiten das Wesen eines Menschen
    darzustellen. Ihre Kunst lebt aus der unmittelbaren Begegnung mit den
    Menschen. Sie sagt: „All die Vielschichtigkeiten, die einen Menschen
    ausmachen, … werden zu einem Erlebnis, und fast jedes Porträt ist eine
    Liebeserklärung.“

    Karin Mai
    (1940-2006) studierte Bildhauerei in Berlin bei Bernhard Heiliger,
    später in Rom bei Emilio Greco und arbeitete in Wien zusammen mit dem
    bedeutenden Bildhauer Alfred Hrdlicka. Zuletzt lebte sie nahe
    Landsberg, wo nun erstmals ihr künstlerischer Nachlass gezeigt
    wird.

    Szczepanek, Gudrun:
    Karin Mai Begegnungen. Leben und Werk der Bildhauerin Karin
    Mai.
    Ein Leben in Leidenschaft – ein Leben für die Künste.
    (Mühlig-Versen, Bernd und Meggle-Freund, Margarete (Hrsg.):
    Kunstgeschichtliches aus Landsberg am Lech; Bd. 52), Landsberg Lech
    2009,
    62 S. durchgehend farbig.

  • Wenn die Steine reden. Krippen aus Natursteinen von Richard Lipold

    Wenn die Steine reden. Krippen aus Natursteinen von Richard Lipold

    Aus dem Gebirge bringen die Steine, aus denen Richard Lipold seine Krippen gestaltet, ihre Färbung mit – der Fluss gibt ihnen den Schliff.

    Pfarrer Lipold ging in seinem Ruhestand regelmäßig an der Mangfall spazieren. Da sprachen die Steine zu ihm.

    Nur aus den Steinen, so wie er sie fand, setzte er seine biblischen Geschichten zusammen.

    Er wollte nie ein Künstler sein – und schuf doch mit großem Formgefühl spannungsreiche Kleinplastiken. Sie sind voll Erzählfreude, weihnachtlich-liebevoll und doch in ihrer Schlichtheit erfrischend anders.

  • Malerei – Film – Kalligraphie von Helmut Zimmermann

    Malerei - Film - Kalligraphievon Helmut Zimmermann

    Helmut Zimmermann (geb. 1924) ist ein internationaler Künstler und gleichzeitig einer der großen Künstler der Lech-Ammerseeregion. Zeitlebens hielt er sich vom Kunstbetrieb fern. Er empfand die künstlerische Arbeit als eine Arbeit an sich selbst. Wie den Tachisten oder den Abstrakten Expressionisten ist für ihn der Akt des Malens der wesentliche Teil des Kunstwerks. Seine Arbeiten entstanden aber nicht extrovertiert und schnell wie bei diesen Malergruppen, sondern vielmehr in ruhig-meditativem Handeln, als philosophische Reflexion und minimalistisches Ordnen. So entstanden abstrakte Arbeiten in vibrierender Farbigkeit mit großer Tiefe.

    Meggle-Freund, Margarete (Hrsg.):
    Helmut Zimmermann. Malerei – Film – Kalligraphie.
    Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Neuen Stadtmuseums Landsberg am Lech.
    Hamburg, Landsberg Lech 2009.
    als PDF bei Galerie Rittaler

  • Rathausgalerie

    Mit dem Anbau eines modernen Sitzungssaals an das historische Rathaus der Stadt Landsberg am Lech im Jahr 2009 ist ein neuer Ort der demokratischen Selbstverwaltung der Stadt entstanden. Dazu schuf das Architekturbüro Bembé und Dellinger ein lichtdurchflutetes elegantes Foyer. Um diesen neuen Ort
    für die Bürger erlebbar zu machen, laden wir zu Beginn der Nutzungszeit zeitgenössische Künstler der Region ein, hier auszustellen. Mit dieser Ausstellungsmöglichkeit möchte die Stadt Landsberg auch aktuelle Kunst
    fördern. Kuratiert vom Neuen Stadtmuseum sind hier im ersten Halbjahr 2010 sechs kleinere Ausstellungen zu bewundern.

  • Der Himmel auf Erden. Blick in eine barocke Altarwerkstatt

    Der Himmel auf Erden. Blick in eine barocke Altarwerkstatt

    Himmel auf Erden

    Am Sonntag, den 5. April, eröffnen wir im Neuen Stadtmuseum Landsberg am Lech die Sonderausstellung "Der Himmel auf Erden. Blick in eine barocke Altarwerkstatt"

    Fünf Altarentwürfe des 18. Jahrhunderts: kunstvolle perspektivische Zeichnungen mit tänzerischen Engeln und elegantestem Rokokodekor. Bis vor kurzem wusste niemand, woher und von wem die Zeichnungen stammen.

    Durch Zufall stößt die junge Kunsthistorikerin Elisabeth Hinterstocker 2008 auf diese hochkarätigen Zeichnungen.

    Ein halber Vertrag – kaum zu lesen – auf der Rückseite einer Zeichnung liefert eine Fährte. Die Zeichnungen stammen von Johann Michael Feichtmayr (1710 – 1772), dem, so Hugo Schnell, „genialsten Wessobrunner Ornamentiker“. Ein Schatz im Depot des Neuen Stadtmuseums Landsberg!

    Erstmals präsentiert die Ausstellung im Neuen Stadtmuseum Landsberg Feichtmayrs Altarentwürfe der Öffentlichkeit. Sie stellt den Künstler mit kostbaren Leihgaben als Plastiker vor und vergleicht dieAltarentwürfe mit großformatigen Fotografien der ausgeführten Altäre. Anschaulich wird erklärt, wie ein Altar funktioniert. Die Präsentation des Altarbauhandwerks offenbart die Tricks barocker Illusion.

    Hinterstocker, Elisabeth:
    Johann Michael Feichtmayr. d. Ä. Altarbauer und Zeichner.
    (Meggle-Freund, Margarete (Hrsg.): = Kunstgeschichtliches aus Landsberg am Lech; Bd. 51).
    Landsberg Lech 2009.