Dr. Margarete Meggle-Freund

Kulturwissenschaftlerin

Klimawandel im Alpenvorland

Dauerausstellung zum Klimawandel im Alpenvorland

Die neue Dauerausstellung zum Klimawandel im Alpenvorland im Museum Wald und Umwelt in Ebersberg ist eröffnet. Die Dauerausstellung zeigt, wie sich der Klimawandel auch in unserer Heimat, dem Alpenvorland, schon heute auswirkt. Sechs Module und eine umfangreiche Medienstation demonstrieren, wie Georisiken zunehmen, die Forstwirte den Wald bereits heute für den das veränderte Klima umbauen, Extremwetterereignisse zunehmen, die Gletscher schmelzen und sich deshalb die (Freizeit-)Nutzung der Bergwälder ändert. Mit dem Büro Designpostion haben wir zahlreiche interaktive Elemente entwickelt, damit Groß und Klein spielerisch die veränderte Klimawelt erkunden können.

Waldfest Ebersberg – 300 Jahre Nachhaltigkeit

Waldfest Ebersberg

Wir laden ein zum diesjährigen Ebersberger Waldfest - ein großes Fest für die ganze Familie zum Staunen und Mitmachen. Der Eintritt ist frei und das Fest findet bei jedem Wetter am Sonntag, den 29.09.2013 statt.

Programm:

10:30 festliche Eröffnung

11:00 – 17:00 Vorführungen, Kurzführungen, Mitmachaktionen 

11:00 – 17:00 Markt und Stände, Biergarten, Live-Band “kreiz & quer”

Viele Stationen, Aktionen und eine Sonderausstellung rund um das Motto 300 Jahre Nachhaltigkeit in Forstwirtschaft und Alltag: Erfahren Sie von Förstern, wie unser Wald durch nachhaltiges Wirtschaften entstanden ist. Der Club Rocaille stellt in historischen Kostümen Szenen rund um die höfische Jagd des 18. Jahrhunderts nach.

Markt und Stände im Gelände mit Schmankerln, Informationen und Mitmachaktionen, wie Waldhonig, Lammbratwürsten vom Museumsschäfer, Energie- und Klimawerkstatt mit Papierschöpfen, Fladenbrot backen, Apfelsaft pressen, Basteln für Kinder, Baumstammsägen, Gestalten an der Lehmstation, einem Glücksrad u.v.m.

Ebersberger Blüten. Installationen von Daniel Bräg

Ebersberger Blüten - Installationen von Daniel Bräg

Vom 29. Juni bis 8. September 2013 zeigt das Museum Wald und Umwelt Ebersberg eine Installation des Bildhauers Daniel Bräg.

An der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, wo organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Daniel Bräg (*1964 in Pfullendorf) seine künstlerische Arbeit und führt die Gegensätze zusammen: den ewig währenden Naturkreislauf einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen andererseits. In großen Installationen und Fotografien inszeniert er Wachsen, Blühen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen. Schrumpelige Birnen liegen etwa, gebettet ins eigene Schimmelbeet, auf Kühlregalen neben Einmachgläsern, die Zweige mit frisch aufgeplatzten Blätter- und Blütenknospen konservieren. Die Vergänglichkeit der Natur erhält so eine eigene Ästhetik und Schönheit – befreit von der Symbolgewalt barocker Vanitasbilder, die Prozesse der Verwesung zu Allegorien auf die Nichtigkeit des Lebens verkürzen.

Im Museum Wald und Umwelt wird Brägs aktuelle Position der künstlerischen Naturaneignung mit der Ebersberger Holzbibliothek Candid Hubers konfrontiert. Wie Bräg eignete sich der barocke Mönch Candid Huber – dessen 200. Todestag mit der Ausstellung begangen wird – die ihm bekannte Natur an, indem er sie sammelte und präparierte. Er formte die Naturprodukte der Bäume kunstvoll um. Als Bücher präsentiert, wurden sie ihm zu Produkten des Geistes, die sich die Menschen zu Nutze machen sollten.

Während der Laufzeit der Ausstellung arbeitet der Künstler Daniel Bräg mit Material der Streuobstwiese des Museums und schafft neue Ebersberger Blüten. Anschließend werden diese Arbeiten im Haus der Kunst gezeigt.


Einführung zur Ausstellungseröffnung