Neue Leiterin des Museums Wald und Umwelt Ebersberg

Museum Wald und Umwelt Ebersberg

Museum Wald und Umwelt Ebersberg

Im Februar 2011 übernehme ich die Leitung des Museums Wald und Umwelt Ebersberg mit seiner Umweltstation Ebersberger Forst. Das Museum Wald und Umwelt Ebersberg ist eines der wenigen Museum, das sich dezidiert den Themen Landschaftsgeschichte und Umwelt widmet. In Kombination mit der angegliederten Umweltstation ist es eine Einrichtung intensiver museums- und umweltpädagogischer Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Adolf Höfer-Retrospektive eines Schollemalers. Forschung am Museum

Johann Georg von Dillis: Ansicht von Wolfsegg, Privatbesitz

 Johann Georg von Dillis: Ansicht von Wolfsegg, Privatbesitz

Der Maler Adolf Höfer ist ein wichtiger Vertreter der Münchner Künstlergruppe “Die Scholle“. Die Scholle“ steht für den  Aufbruch der Malerei um 1900 zur Moderne.

Auf dem Kunstmarkt tauchten in den letzten Jahrzehnten nur wenige Werke unter dem Namen Adolf Höfers auf. So schien es, dass von ihm nur ein sehr kleines Oeuvre existiere. Die Kunsthistorikerin Simone Brehmer identifiziert nun 70 Gemälde und stellt über 40 grafische Werke und Zeichnungen zusammen. Der Katalog rekonstruiert aus unveröffentlichten Familienquellen das tragische Leben des Künstlers. Erstmals liegt damit ein Werkverzeichnis Höfers vor.

Am Sonntag, den 26.09.2010 um 14:30 findet die öffentliche Buchpräsentation des neuen Kataloges in der Museumsschriftenreihe zu Adolf Höfer im Neuen Stadtmuseum
statt.

Die Ausstellung zum Katalog wird gezeigt in der Galerie im Schlosspavillon Ismaning, 28.7-11.9 2011, Mittwoch bis Sonntag, 14:30 – 17:00 Uhr.

Brehmer, Simone:
Aufbruch in die Moderne.
Adolf Höfer – Retrospektive eines Scholle-Malers.
(Meggle-Freund, Margarete (Hrsg.):
Kunstgeschichtliches aus Landsberg am Lech; Bd. 53)
Landsberg Lech 2010, 72 S., 15 €.
Bezug über das Neue Stadtmuseum.

Romantische Landschaften. Grafiken von Johann Georg von Dillis und Zeitgenossen

Johann Georg von Dillis: Ansicht von Wolfsegg, 1788, Bleistift , Feder, Aquarell

 Johann Georg von Dillis: Ansicht von Wolfsegg, Privatbesitz

Zur Romantischen Musiknacht eröffnen wir am 11. Juli 2010 im Neuen
Stadtmuseum Landsberg am Lech die Ausstellung „Romantische Landschaften.
Grafiken von Johann Georg von Dillis und Zeitgenossen“ . Das Neue
Stadtmuseum zeigt vom 11. Juli bis 22. August 33 Blätter einer Privatsammlung
hochkarätiger Grafiken der Romantik.

Im 19. Jahrhundert entdecken die Künstler die Landschaft als Motiv neu.
Romantische Sehnsüchte suchten das ursprüngliche und unverfälschte Leben in der
Natur und im Volksleben.

Die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen hielt Johann Georg von Dillis
(1759–1841), Central-Galeriedirektor des Königs von Bayern, in feinen
Zeichnungen fest. Motive waren ihm sowohl die oberbayerische Landschaft als
auch südliche Sehnsuchtsorte.

Musikalische Vernissage am Sonntag, 11. Juli um 11.30 Uhr
Einführung: Dr. Margarete Meggle-Freund M.A.
Marc Megele, Tenor und Akemi Murakami, Klavier musizieren Lieder der
Romantik.
Ausstellungsdauer: 11. Juli bis 22. August 2010

Begegnungen mit Fellini & Co. Die Bildhauerin Karin Mai

Begegnungen mit Fellini & Co. Die Bildhauerin Karin Mai

karin mai

Von 28. März bis 8. August zeigt das Neue Stadtmuseum Landsberg mehr als 120
Skulpturen und Papierarbeiten aus dem künstlerischen Nachlass der Bildhauerin Karin Mai (1940-2006).

Im
Mittelpunkt der Ausstellung Begegnungen mit Fellini & Co. Die
Bildhauerin Karin Mai stehen Porträtköpfe, welche die Künstlerin von
1960 bis 2002 von Schauspielern, Künstlern, Dichtern und vielen anderen
von Angesicht zu Angesicht modellierte.

Karin Mai
hatte die Fähigkeit, in ihren Arbeiten das Wesen eines Menschen
darzustellen. Ihre Kunst lebt aus der unmittelbaren Begegnung mit den
Menschen. Sie sagt: „All die Vielschichtigkeiten, die einen Menschen
ausmachen, … werden zu einem Erlebnis, und fast jedes Porträt ist eine
Liebeserklärung.“

Karin Mai
(1940-2006) studierte Bildhauerei in Berlin bei Bernhard Heiliger,
später in Rom bei Emilio Greco und arbeitete in Wien zusammen mit dem
bedeutenden Bildhauer Alfred Hrdlicka. Zuletzt lebte sie nahe
Landsberg, wo nun erstmals ihr künstlerischer Nachlass gezeigt
wird.

Szczepanek, Gudrun:
Karin Mai Begegnungen. Leben und Werk der Bildhauerin Karin
Mai.
Ein Leben in Leidenschaft – ein Leben für die Künste.
(Mühlig-Versen, Bernd und Meggle-Freund, Margarete (Hrsg.):
Kunstgeschichtliches aus Landsberg am Lech; Bd. 52), Landsberg Lech
2009,
62 S. durchgehend farbig.

© Dr. Margarete Meggle-Freund
Kulturwissenschaftlerin
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