{"id":2346,"date":"2020-04-09T16:40:16","date_gmt":"2020-04-09T16:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/margarete.meggle-freund.de\/?p=2346"},"modified":"2021-02-16T08:10:20","modified_gmt":"2021-02-16T08:10:20","slug":"blaettlaseier-ostereier-faerben-mit-naturfarben-eine-freilichtmuseumstradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/?p=2346","title":{"rendered":"Bl\u00e4ttlaseier &#8211; Ostereier-F\u00e4rben mit Naturfarben \u2013 eine Freilichtmuseumstradition"},"content":{"rendered":"<h1>Bl\u00e4ttlaseier<\/h1>\n<h1>Ostereier-F\u00e4rben mit Naturfarben \u2013 eine Freilichtmuseumstradition<\/h1>\n<div>\n<p>Ostern ist der erste gro\u00dfe H\u00f6hepunkt im Veranstaltungsjahr des Fr\u00e4nkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken. Die Hauswirtschafterinnen des Museums f\u00fchren vor, wie im l\u00e4ndlichen Franken Ostereier mit Naturfarbstoffen gef\u00e4rbt wurden. Kinder d\u00fcrfen im Gel\u00e4nde versteckte Eier suchen und Hosag\u00e4rtle bauen: ein fr\u00f6hliches Familienfest.<\/p>\n<\/div>\n<h1>Zinseier und Schenkeier<\/h1>\n<div>\n<p>Eier in Verbindung mit dem Osterfest werden in schriftlichen Quellen bereits im Zusammenhang mit dem mittelalterlichen Abgabenwesen genannt, wie Hans Moser archivalische nachgewiesen hat (Ostereier und Ostergeb\u00e4ck. Bayr. Jb. f\u00fcr Volkskunde 1957). Ostern war einer der Termine, an welchen von den Grundherren Abgaben in Form von Naturalien erhoben wurden. Im Fr\u00fchjahr waren dies naturgem\u00e4\u00df Eier, die in ausreichender Menge zur Verf\u00fcgung standen, weil einerseits die H\u00fchner zu dieser Jahreszeit vermehrt legen, andererseits der Verzehr von Eiern w\u00e4hrend der vor\u00f6sterlichen Fastenzeit verboten war.<\/p>\n<p>Geistliche Grundherren wie zum Beispiel die Kl\u00f6ster verteilten die eingeforderten Zinseier oder das daraus hergestellte Ostergeb\u00e4ck wieder weiter als Geschenk, als zum Lohn geh\u00f6rende Sachleistung oder als \u00f6sterliche Eierspende an Arme. Mit dieser Weitergabe wurde das \u00f6sterliche Zinsei bereits zu einer Art Schenkei. Seit Beginn des 16. Jahrhunderts wird auch das gegenseitige Beschenken im privaten Umfeld erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Das Verschenken der Eier steht in engem Zusammenhang mit der an die Osterliturgie anschlie\u00dfende Speiseweihe, bei der Eier, Fleisch und Osterfladen gesegnet werden. Geweihte Gaben d\u00fcrfen nicht verkauft werden, sie werden verschenkt. Die katholische und die orthodoxe Kirche hat die Tradition der Speisenweihe beibehalten. Viele Kirchengemeinden veranstalten ein gemeinschaftliches Osterfr\u00fchst\u00fcck, bei dem die geweihten Speisen verzehrt werden. Die letzten Jahrzehnte bieten auch viele evangelische Gemeinden nach den Osternachfeiern ein Osterfr\u00fchst\u00fcck an, bei dem es auch Ostereier gibt. Die Segensformel der \u00f6sterlichen Speiseweihe in der katholischen Tradition erinnert daran, dass Christus seinen J\u00fcngern nach der Auferstehung erschienen ist und mit ihnen gegessen hat. Sie bittet um die Gegenwart des Auferstanden beim Ostermahl der Gl\u00e4ubigen. Dies symbolisiert ein sogenannter \u201eApostelteller\u201c,bei dem zw\u00f6lf Eier f\u00fcr die zw\u00f6lf Apostel stehen. Das vergoldete Ei und Salz in der Mitte repr\u00e4sentiert Christus.<\/p>\n<p>Besonders oft ist vom roten Ei, dem \u201eRotei\u201c (gef\u00e4rbt mit Rotholz) die Rede, das vermutlich \u00e4lter ist als andersfarbige Ostereier. Die Symbolik der Eier, die schon seit der Antike f\u00fcr Fruchtbarkeit stehen, macht sie zu aussagekr\u00e4ftigen Gaben.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_Pflanzengefaerbte_Eier_Apostelteller_kl__Foto_Georg_Meggle_53d931c19e.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Apostelteller, bei dem zw\u00f6lf Eier f\u00fcr die zw\u00f6lf Apostel stehen, das vergoldete Ei und Salz in der Mitte f\u00fcr Christus, Foto Georg Meggle.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1>Ostereier-F\u00e4rben im l\u00e4ndlichen Franken<\/h1>\n<div>\n<p>Vor rund zwei Jahrzehnten wurden einige \u00e4ltere Frauen aus der Region im Rahmen eines Projekts zum Thema Ostereierf\u00e4rben befragt. Die \u00e4lteste Gew\u00e4hrsperson war damals \u00fcber 100 Jahre alt \u2013 so dass die Aussagen zumindest f\u00fcr die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gelten d\u00fcrften. \u00dcbereinstimmend wurde berichtet, dass die F\u00e4rbestoffe aus der unmittelbaren Umgebung stammten bzw. h\u00e4ufig \u201eAbfallprodukte\u201c aus der K\u00fcche waren: Gelbe und rote Zwiebelschalen, Walnussschalen und Walnussbl\u00e4tter, Kaffeesatz und schwarzer Tee wurden meist genannt. Gelb- Orange- und Braunt\u00f6ne d\u00fcrften also das Farbenspektrum dominiert haben. Aber auch Kamille, Lindenbl\u00fcten, Spinat, L\u00f6wenzahn und Brennnesseln, Blaukraut und Rote Bete sollen verwendet worden sein. Holundersaft und Blaubeeren ergeben zwar einen sehr sch\u00f6nen kr\u00e4ftigen Farbton, d\u00fcrften in vielen Haushalten jedoch als zu wertvoll erachtet worden sein, um sie als Farbstoff einzusetzen. Nur selten bediente man sich der sich seit der 2. H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts verbreitenden Kunstfarben (Anilinfarben) aus der Apotheke oder Drogerie.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Dr. Beate Partheym\u00fcller und Dr. Margarete Meggle-Freund M. A.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_FFM_Ostern_historisches_Eierfaerben_im_Freilandmuseum_nah_quer_Foto_Lisa_Baluschek_kl_afe6e653b3.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Osternest mit in Naturfarben gef\u00e4rbten Eiern im Fr\u00e4nkischen Freilandmuseum<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1>Bl\u00e4ttlaseier in der Feinstrumpfhose<\/h1>\n<div>\n<p>Die hier vorgestellte Verzierungstechnik der \u201eBl\u00e4ttlaseier\u201c erweitert die einfachen F\u00e4rbemethoden um eine Reservierungstechnik. Mit einem Feinstrumpf wird ein Blatt auf das Ei aufgebunden. Das Ei mit dem aufgebundenen Blatt wird dann in Farbe gekocht. Die Stelle, an der das Blatt war, bleibt wei\u00df. Diese Technik wird seit den 1990er Jahren propagiert. Sie kann nicht \u00e4lter als die Feinstr\u00fcmpfe sein, die in Deutschland erst nach dem 2. Weltkrieg popul\u00e4r wurden. Allerdings gibt es traditionelle Vorl\u00e4ufer, wie z.B. die \u201eGaggeleseier\u201c auf der Schw\u00e4bischen Alb, die im Heu gekocht werden. So bleiben rundum grasf\u00f6rmige Partien wei\u00df. Dank der Weiterverwendung von zerrissenen Feinstr\u00fcmpfen bei der Dekoration der Bl\u00e4ttlaseier, muss man sich dann auch nicht mehr so arg \u00fcber Laufmaschen \u00e4rgern, denn die Zweitverwertung ist ja gesichert.<\/p>\n<p>Zum F\u00e4rben der Bl\u00e4ttlaseier geh\u00f6rt ein Fr\u00fchjahrsspaziergang, bei dem die Bl\u00e4tter gesammelt werden. Gezackte Bl\u00e4tter wie jene von L\u00f6wenzahn, Erdbeere oder Brennnessel eignen sich besonders gut. Die gesammelten Bl\u00e4tter werden in Wasser gelegt. So bleiben sie frisch und legen sich besser auf das Ei. Dann werden die Bl\u00e4tter auf die Eier gelegt und vorsichtig mit der Daumenr\u00fcckseite glattgestrichen. Dar\u00fcber wird ein Feinstrumpf gezogen und auf der R\u00fcckseite mit Faden straff gespannt festgebunden. Nun l\u00e4sst man die Bl\u00e4tter einige Stunden antrocknen. Die Farbstoffe werden zuerst mit wenig Wasser einmal aufgekocht, um zu sehen wie intensiv der Farbsud ist. Von den Zwiebelschalen empfiehlt es sich viele zu verwenden. Bei holzigen Farbstoffen gen\u00fcgen f\u00fcr einen Topf von 25 cm Durchmesser circa 3 Essl\u00f6ffel. Gelbholz erfordert mehr Farbstoff. Nun wird der Vorsud mit so viel kaltem Wasser aufgegossen, dass die Eier nicht aneinandersto\u00dfen. Die Herdplatte wird aufgedreht und die Eier werden langsam zum Kochen gebracht. Damit sie hart und damit l\u00e4nger haltbar werden, l\u00e4sst man sie mindestens 10 Minuten kochen. Nun werden die Eier einzeln mit dem L\u00f6ffel aus dem hei\u00dfen Sud genommen, unter kaltem Wasser abgeschreckt und in kaltes Wasser gelegt. Die Str\u00fcmpfe werden abgeschnitten und unter flie\u00dfendem Wasser werden mit dem Strumpf die Bl\u00e4tter vom Ei abgestreift. Noch warm werden die Eier mit einem Butterpapier oder einer Speckschwarte gl\u00e4nzend poliert. Es ist immer wieder eine \u00dcberraschung, wie gut die Eier die Farbe angenommen haben und welche Blattzeichnungen sich dabei ergeben.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_Blaettleseier_zum_Trocknen_Foto_Margarete_Meggle-Freund_802b789f4e.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Zum F\u00e4rben vorbereitete Eier, auf die mit Feinstr\u00fcmpfen Bl\u00e4tter aufgebunden sind<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_Blaettlaseier_Einbinden_sw__Foto_Margarete_Meggle-Freund_gkl_8e4a40256c.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Blaettlaseier Einbinden,_Foto_Margarete_Meggle-Freund<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_Blaettlaseier_Strumpf_abschneiden_Foto_Margarete_Meggle-Freund_gkl_baa6eef6e5.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Blaettlaseier Strumpf abschneiden, Foto Margarete Meggle-Freund<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/csm_Blaettlaseier_im_Kochtopf__Foto_Margarete_Meggle-Freund_gkl_2da33550a7.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>\n<p><i>Blaettlaseier im Kochtopf, Foto Margarete Meggle-Freund<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/freilandmuseum.de\/\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/freilandmuseum_badwindsheim_signet_RGB_gross-1.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<div>\n<p>In meiner<a href=\"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/?page_id=1950\"> Kulinarikserie<\/a> des<a href=\"https:\/\/freilandmuseum.de\/\"> Fr\u00e4nkischen\u00a0 Freilandmuseum Bad Windsheim<\/a>\u00a0finden sich alte und erneuerte Rezepte mit Zutaten aus Franken, einfach und allt\u00e4glich, oder auch einmal aufwendigere, kreative Rezepte mit kulturhistorischem Hintergrund.<\/p>\n<\/div>\n<p><!-- {\"name\":\"Kulinarik\",\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"style\":\"default\",\"width\":\"default\",\"vertical_align\":\"middle\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"image_position\":\"center-center\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"Bl\\u00e4ttlaseier\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"title_element\":\"h1\",\"content\":\"Ostereier-F\\u00e4rben mit Naturfarben \\u2013 eine Freilichtmuseumstradition\",\"title_style\":\"h3\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay_gradient\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"margin\":\"default\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Ostern ist der erste gro\\u00dfe H\\u00f6hepunkt im Veranstaltungsjahr des Fr\\u00e4nkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken. 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alt=\"Example image\"><\/a><\/p>\n<p>Ostern ist der erste gro\u00dfe H\u00f6hepunkt im Veranstaltungsjahr des Fr\u00e4nkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken. Die Hauswirtschafterinnen des Museums f\u00fchren vor, wie im l\u00e4ndlichen Franken Ostereier mit Naturfarbstoffen gef\u00e4rbt wurden. Kinder d\u00fcrfen im Gel\u00e4nde versteckte Eier suchen und Hosag\u00e4rtle bauen: ein fr\u00f6hliches Familienfest.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,1],"tags":[],"class_list":["post-2346","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kulinarik","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2346"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2346\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2520,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2346\/revisions\/2520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/margarete.meggle-freund.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}