Gesammelte Gegenwart- Eine virtuelle Ausstellung

Chipkarte



Riesige Plastikvielfalt
in einer Hand


Geldbörsen sind gut vorbereitet auf ihre Plastikeinwohner

Chipkarten unter sich-
Ein separates Etui fĂĽr die Karten
Karten sind Trumpf

Ob Kredit-, Telefon- oder Krankenkarte, Führerschein oder Studentenausweis-, die Chipkarte erobert zunehmend Platz in unseren Brieftaschen.1) Dank ihrer handlichen Form ist sie inzwischen zu einem selbstverständlichen Alltagsgegenstand unserer Zeit geworden.

Im Jahre 1974 meldete der französische Wirtschaftsjournalist Roland Moreno das Patent für ein „System zur Speicherung von Daten in einem tragbaren Gegenstand“2) an. Mit seiner innovativen Idee legte er den Grundstein für die Entwicklung einer neuen Technologie.

Nach zahlreichen Versuchsprojekten und ständigen Weiterentwicklungen erfüllt die Chipkarte heute verschiedenste Verwendungszwecke. Der integrierte Chip kann nicht nur Daten speichern, (Speicherkarte z.B. Krankenversicherungskarte), sondern auch wie ein kleiner Computer Daten verarbeiten (Mikroprozessorkarte z.B. EC- Karte).3)

Zu den ersten Karten mit integriertem Chip gehörte die Telefonkarte, die die Deutsche Bundespost seit 1983 ihren Kunden anbietet. Das auf ihr gespeicherte Guthaben erlaubt seither kleingeldloses Telefonieren.4) In vielen Bereichen unserer Gesellschaft ist die Chipkarte heute nicht mehr wegzudenken. Sie bietet Freiheit und Unabhängigkeit und erleichtert durch ihre vielseitigen Funktionsweisen das alltägliche Leben. Trotz ihrer Vorzüge birgt sie auch Risiken: Jede Benutzung einer solchen Karte hinterlässt Spuren, die es Dritten möglich machen, ein Profil über den Kartenbesitzer zu erstellen (z.B. Konsumverhalten). Persönlicher Umgang wird zunehmend durch elektronischen Service ersetzt. Reibungslose Abläufe werden vom Benutzer immer mehr vorausgesetzt. Jederzeitige Verfügbarkeit bestimmter Dienstleistungen ist ein weiterer Ausdruck unserer schnelllebigen Gesellschaft.

Obwohl die Chipkarte bereits ein kleines technisches Wunder ist, gilt ihre Entwicklung noch nicht als abgeschlossen, es wird weiterhin an technologischen Verbesserungen gearbeitet.

(Veronika Rudolph)

Bildnachweis:

Bild 1-4: Privat (Veronika Rudolph)

Quellen:

http://www.eurosmart.dehttp://gi-de.com (Juli 2006)

http://www.informatik.fh-muenchen.de/~chipcard/vortraege/vortrag1/seite1.html (Juli 2006)

http://www.cs.fhm.edu/~chipcard/FWP_Chipkarten/SS99/marktforschung/ChipkartenMarkt.htm
(Juli 2006)
http://privat.sven-tautan.de/publicwork/chipkarte/chipkarten.pdf (Mai 2006)

Rankl,Wolfgang/Effing,Wolfgang: Handbuch der Chipkarten, 2. Auflage, MĂĽnchen/Wien 1996


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