Gesammelte Gegenwart- Eine virtuelle Ausstellung

Einf√ľhrung





Welche Dinge repräsentieren unsere Gegenwart?

Welche Dinge repr√§sentieren unsere Gegenwart? Museum und Gegenwart wird vielfach als ein Gegensatzpaar aufgefasst. Doch bereits der aktuelle Augenblick ist im n√§chsten Moment schon Geschichte. Manche Gegenst√§nde, wie zum Beispiel die Jutetaschen mit der Aufschrift ¬ĄJute statt Plastik¬ď, die in ihrer Gebrauchszeit allt√§glich und massenhaft vorhanden waren, erscheinen kurze Zeit danach als charakteristischer Ausdruck ihrer Zeit, sind aber nicht mehr im Handel erh√§ltlich.

Deshalb ist einerseits zeitnahes Sammeln angesagt. Andererseits quellen viele Museumsdepots √ľber, seit mit dem erweiterten Kulturbegriff die gesamte Alltagskultur sammlungsw√ľrdig geworden ist.

Um eine Beliebigkeit der Alltagskultursammlungen zu vermeiden ist deshalb heute gezieltes Sammeln erforderlich.

Diese Website ist ein spielerischer Versuch in Form einer virtuellen Ausstellung Objekte der Gegenwart zu sammeln und vorzustellen. Unsere Internetausstellung entstand im Rahmen eines Seminars, mit dem Titel ¬ďSammlungsstrategien zur Gegenwartskultur¬ď an der Friedrich-Schiller-Universit√§t Jena, im Sommersemester 2006 unter Leitung von Frau Dr. Margarete Meggle-Freund.

Zu Beginn des Seminars stellten wir uns die Frage: Welche Dinge sind bezeichnend f√ľr unsere Gegenwart? Jeder Seminarteilnehmer beantwortete diese Frage mit der Vorstellung eines Objekts, das ihm bezeichnend f√ľr die Gegenwart erschien. Das konnte die Gegenwart des Jahres 2006, der Jahre um die Jahrtausendwende, seiner pers√∂nlichen Gegenwart oder die Gegenwart der Stadt Jena sein. Mit viel Enthusiasmus und kritischen Fragen diskutierten wir die gew√§hlten Gegenst√§nde. Die Aufgabe war dann die eigene Wahl zu begr√ľnden. Mit Bild und einem im Umfang begrenzten Wandtext galt es den gew√§hlten Gegenstand zu pr√§sentieren. Im n√§chsten Schritt versuchten wir unsere virtuellen Ausstellungsobjekte in verschiedene Kategorien einzuordnen. Dies gestaltete sich als schwierig, da jedes Objekt mehrere Facetten beinhaltete.

Wir hoffen mit unserer virtuellen Ausstellung anzuregen, genauer hinzusehen, wie Alltagsgegenstände unsere Gegenwart bestimmen und bezeichnen. Diese Auswahl ist durch die, die sie getroffen haben auf die Gruppe der Studenten beschränkt.

Daher möchten wir alle Besucher der Website bitten in Form eines Gästebucheintrags uns ihre persönlichen Alltagsgegenstände zu nennen, ihre Meinung zu dieser virtuellen Ausstellung zu verraten und uns an ihren Ideen und Anmerkungen teilhaben zu lassen.

(Angelina Uhder)


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Dr. Margarete Meggle-Freund
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