Dr. Margarete Meggle-Freund

Kulturwissenschaftlerin

Im Gewand der Gegenwart – Eine virtuelle Ausstellung

Neues Stadtmuseum Landsberg am Lech Im Gewand der Gegenwart – eine virtuelle Ausstellung – Eine Proseminararbeit unter der Leitung von Frau Dr. Meggle-Freund und Studierenden des Instituts für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Ludwig – Maximilians – Universität in München im Sommersemester 2008.

In den Industriegesellschaften ist Kleidung heute ein Massenkonsumgut. Längst ist nicht mehr entscheidend, ob man etwas zu Anziehen hat, sondern für welches Kleidungsstück man sich entscheidet.

Aber welches Gewand spiegelt unsere Gegenwart wieder?

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Im Gewand der Gegenwart. Eine virtuelle Ausstellung

Im Gewand der Gegenwart Am Mittwoch, den 16. Juli 2008, präsentieren die Studenten meines Proseminars zu Arbeitstechniken im Museum, “Im Gewand der Gegenwart”, am Institut für Volkskunde / Europäische Ethnologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München im Sommersemester 2008 ihre Projektarbeit. Die Studenten übersetzen ihre virtuelle Ausstellung für einen Abend in die Wirklichkeit.

Die virtuelle Ausstellung „Im Gewand der Gegenwart“ beobachtet Kleidungsphänomene in unserer Gegenwart und stellt sie vor als Indizien für uns und unsere Zeit.

Jeder Seminarteilnehmer war aufgefordert ein Objekt oder Kleidungsphänomen, das ihm in seinem Erfahrungsraum aufgefallen ist, in der knappen Form eines Ausstellungs-Wandtextes vorzustellen und zu interpretieren. 

Deutsche Spanienreisen ausgestellt

Dinge auf Reisen Am Freitag den 11.04.2008 um 10:15 Uhr referiere ich auf der 8. Tagung der Kommission für Tourismusforschung zum Thema “Deutsche Spanienreisen ausgestellt”. Die Ausstellung “Viva España! Von der Alhambra bis zum Ballermann” des Badischen Landesmuseums machte erstmals die Geschichte des Reisens der Deutschen nach Spanien zum Thema einer kulturhistorischen Ausstellung.

Der Vortrag reflektiert die Darstellbarkeit des Reisens im Medium einer Ausstellung: Welche gegenständlichen Zeugnisse vom Reisen haben sich erhalten und sind ausstellbar? Den Relikten aus Beständen der Reisenden wie Souvenirs, Reisekleidung, Reisausstattung wie Gepäckstücke oder persönlicher Reiseerinnerungen stehen die Überreste des Tourismusgewerbes gegenüber. Welchen Ausschnitt der Wirklichkeit bezeugen diese Dinge? Welche Bilder und Geschichten kann die Ausstellung in ihren inszenierten Räumen erzählen?